Hände halten Blätter von Bärlauch

Bärlauchzeit im Steiger – Achtsames Sammeln zum Schutz der Natur

21. März 2025
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Mit dem Frühlingsbeginn zeigt sich auch der Steigerwald zunehmend belebt. Frühblüher sind auf dem Waldboden zu sehen, und an vielen Stellen ist der würzige Duft des Bärlauchs wahrnehmbar. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzen diese Zeit, um die Blätter für den eigenen Bedarf zu sammeln.



Foto: An vielen Orten im Steigerwald ist Bärlauch zu finden.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Das Umwelt- und Naturschutzamt weist darauf hin, dass beim Sammeln von Wildkräutern bestimmte Regeln beachtet werden müssen. „Der Wald bietet mehr als nur Pilze, Beeren oder Holz. Die aktuelle Bärlauchzeit lockt wieder viele Kräuterliebhaber zum Sammeln. Neben dem Bärlauch gibt es zahlreiche andere Wildpflanzen, die Rezepte bereichern können. Allerdings ist dabei einiges zu beachten, denn die Natur soll geschützt und erhalten bleiben“, erklärt Jörg Lummitsch, Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes.

Geringe Mengen für den Eigenbedarf dürfen gepflückt werden, wobei die sogenannte Handstraußregel gilt. „Als Obergrenze wird die Menge eines Handstraußes angesehen“, erläutert Lummitsch. Das Ausgraben von Pflanzen ist nicht gestattet, es dürfen nur oberirdische Pflanzenteile geerntet werden. Auch das Sammeln für gewerbliche Zwecke ist verboten. „Wer Bärlauch oder andere Wildpflanzen für den Verkauf, für Restaurants oder für Kochkurse nutzen möchte, benötigt eine gesonderte Genehmigung des Flächeneigentümers, der Unteren Naturschutzbehörde und des Forstamtes“, so Lummitsch weiter.

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